Ehemalige der ADS

ADS Alumni

 
 

Die Ehemaligen/Alumni der August Dicke Schule sind ein Verein ehemaliger ADS-Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer. Wir unterstützen unsere alte Schule auf vielfältige Art und Weise und freuen uns immer über neue Mitglieder.



Artikel aus dem Solinger Tageblatt vom 12.7.2016



Sie pflegt Dickes Andenken











Foto von Uli Preuss


Sabine Kasper engagiert sich im Ehemaligenverein der August-Dicke-Schule. Sie kümmerte sich ums Grab des Namensgebers.

Von Anja Kriskofski


Sabine Kasper mag Friedhöfe. „Das sind Orte der Ruhe und Besinnlichkeit“, sagt die 58-Jährige. Deshalb zögerte sie auch nicht lange, als die „Alumni“ der August-Dicke-Schule (ADS), der Ehemaligenverein, jemanden aus ihren Reihen für die Grabpflege suchten. Mehrere Jahre kümmerte sich Kasper, Abiturjahrgang 1977, um die letzte Ruhestätte August Dickes. Seit kurzem fungiert sie als Pressesprecherin des Vereins.

Der langjährige Solinger Oberbürgermeister und Namensgeber des Gymnasiums ist auf dem Friedhof Kasinostraße beerdigt. Die Schule pflegt traditionell das Grab des 1929 verstorbenen Stadtoberhaupts. Als sich das nicht mehr mit Schülern organisieren ließ, übernahm Kasper die Aufgabe. Mit einer anderen Ehemaligen schnitt sie den imposanten Grabstein vom Efeu frei, entfernte Bäume und Sträucher, setzte Bodendecker neu. Es ist ihr wichtig, das Andenken August Dickes hoch zu halten. „Es wäre traurig, wenn das Grab verkommen würde.“


Der Ehemaligenverein wurde 1998 gegründet

„Beeindruckend, was er alles geleistet hat“, sagt sie. Von der ersten Straßenbahn (1898) über die Errichtung der Talsperre (1900) bis hin zum Bau des Krankenhauses (1915) zählt Kasper einige Verdienste des ehemaligen Oberbürgermeisters auf. Für die Deutsch- und Philosophielehrerin ist die Mitarbeit bei den Alumni auch ein Stück eigene Geschichtspflege. „Schule ist eine wichtige Etappe im Leben.“ An der ADS, die zu Kaspers Schulzeit noch ein Mädchengymnasium war, legte sie nicht nur ihre Abiturprüfung ab: Später machte sie an der Schützenstraße auch ihr Referendariat und arbeitete dort nach der Familienpause als Förderlehrerin für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen.

Den Ehemaligenverein der ADS gibt es seit 1998, als das Gymnasium sein 125-jähriges Bestehen feierte. Bei den Alumni sind nicht nur ehemaligen Schüler organisiert, die in Kontakt bleiben wollen, sondern auch Lehrer. Der Verein sieht sich zudem als Brücke zur Schule: „Wir pflegen einen sehr guten Draht zu Direktorin Monika Schneider.“


Der Schule greifen die „alten“ Schüler auch finanziell unter die Arme. Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden habe der gemeinnützige Verein unter anderem Computer und Musikinstrumente angeschafft, berichtet die Pressesprecherin. Auch für die Projektwoche, die Fachschaft Sport und die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ gab es Zuschüsse. Die Ehemaligen bringen sich zudem in die Berufsberatung am Gymnasium ein: So stellen die Mitglieder Schülern aus der Oberstufe ihre Berufe vor.


DER VEREIN

MITGLIEDER Der Ehemaligenverein der August-Dicke-Schule, die ADS Alumni, zählen rund 260 Mitglieder. Im vergangenen Schuljahr wurden unter anderem der Weihnachtsbaum und der Sektempfang beim Gold- und Silberabitur finanziert. www.ehemalige-der-ads.de





Die ADS Alumni kümmern sich allerdings nicht nur um die Bedürfnisse der Schüler - traditionell übernehmen wir auch die Grabpflege unseres Namensgebers.


















Geburtstag des Oberbürgermeisters August Dicke jährte sich


Am 17. Juli 2015 jährte sich zum 156. Mal der Geburtstag von August Dicke, der von 1896 bis 1928 in der Klingenstadt als Oberbürgermeister wirkte. Ein Gymnasium und eine Straße sind nach ihm benannt. Als vorausschauender Reformer veranlasste er den Zusammenschluss der Städte Solingen, Höhscheid, Gräfrath, Wald und Ohligs und erwirkte zahlreiche weitere Verbesserungen wie die Einführung erster Straßenbahnlinien, die Sicherung der Wasserversorgung über die Solinger Talsperre, die städtische Übernahme der Müllabfuhr und die Gründung eines zentralen Krankenhauses.

August Dicke und seine Familie liegen auf dem städtischen Friedhof Kasinostraße begraben. Der Ehemaligenverein der August-Dicke-Schule, der sich auch über neue Mitglieder freut, kümmert sich um die Grabpflege.


(Quelle: Hans Lohausen, "Die Ära August Dicke", in: Die Heimat, Heft 7, 1991.)




Die Ehemaligen der ADS auf facebook:




 

Herzlich Willkommen!